Förderinitative Natur- und Kulturlandschaft
Loreley/Mittelrhein e.V.
Kauber Straße 20
56348 Bornich
Tel.: 06771/7569, Fax: 353
eMail: fink@bornich.de
Projekt: Naturschutz und Weinbau
Dass sich Naturschutz und Weinbau nicht ausschließen, praktizieren die Winzergenossenschaft Loreley Bornich e.G. und die FörderInitiative Natur- und Kulturlandschaft Loreley/Mittelrhein e. V., FINK.
Beide haben ein Projekt verwirklicht, dass zwei Besonderheiten des Mittelrheintales darstellt: einmaliger Riesling-Wein vom Rhein und einzigartige Natur und Landschaft.
Die Winzergenossenschaft führt seit 1996 einen trockenen Riesling in Ihrem Angebot, der mit einem jährlich neu gestalteten Rücketikett und einem Beiblatt auf eine floristische oder faustische Besonderheit im Rheintal aufmerksam macht. Den Jahrgang 2009 ziert die Zeichnung der Felsenbirne, die in Aussehen und Standortbedingungen beschrieben ist.
Der Wein stammt aus einer Lage, in der die Winzer naturverträglichen (nicht zu verwechseln mit ökologischem) Weinbau betreiben und FINK e. V. Biotoppflege zum Schutz der Smaragdeidechsen betreibt. Diese Eidechsenart kommt erfreulicherweise noch häufig in den wärmeliebenden Biotopen der Rheinhänge vor. Neben etlichen Reptilienarten, finden sich eine Vielzahl einzigartiger Pflanzen und Tiere, die unter Naturschutz stehen und für die FINK wertvolle Pflegearbeiten leistet.
Die Erfolge dieser Offenhaltungsarbeiten der Landschaft und die hieraus „wachsenden“ Ergebnisse, werden jährlich im Mai bei einer “NATUR-Erbe-Wanderung“ gezeigt, an die sich die Präsentation des neuen Jahrganges des Naturschutzweines anschließt. Eine Veranstaltung von FINK und Winzergenossenschaft , die sich immer größerer Beliebtheit erfreut.
Mir dem Gewinn aus dem Verkauf des Weines werden Arbeitsgeräte für den Landschaftsschutz finanziert. Die alljährlichen herbstlichen Arbeiten von FINK e. V. tragen zur langfristigen Erhaltung von etlichen Biotoptypen bei, die sich im Einzugsgebiet nördlich und südlich der Loreley befinden.
Naturschutz und Weinbau; ein Projekt, das Unterstützung in vielerlei Weise verdient.
Jede Bemühung um die Erhaltung von alten Weinberglagen und deren Nutzung,kann den negativen Entwicklungen entgegenwirken und den Charakter unserer Heimat bewahren.
Die Fotos zeigen einen Teil der Weinberge in der Lage St.Goarshäuser Burg Katz
im Mai 2009. Gut zu erkennen ist die naturnahe Bodenpflege.
Der Weinberg wurde mit Hilfe Firma Baufritz aus Erkheim gepflanzt.
Die Bewirtschaftung der Rebfläche wird nach wie vor von den Häuslebauern aus
dem Allgäu unterstützt.


